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KI verstehen

Claude vs. ChatGPT: Welche KI passt zu welcher Aufgabe?

Von Jonas Kessler · Lesezeit ca. 7 Minuten

„Claude oder ChatGPT?" ist die meistgestellte Frage, wenn Menschen ernsthaft mit KI zu arbeiten beginnen. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an – und viele Profis nutzen beide. Statt einen Sieger auszurufen, schauen wir, wo die Stärken liegen. Dann triffst du die Wahl, die zu deiner Arbeit passt.

Die kurze Antwort

ChatGPT (von OpenAI) ist der vielseitige Allrounder mit dem größten Funktionsumfang und Ökosystem. Claude (von Anthropic) glänzt beim Schreiben, bei langen Dokumenten und mit einem sorgfältigeren, ehrlicheren Ton. Für reines Texten und Analysieren greifen viele zu Claude; wer ein breites Werkzeug mit Bildgenerierung, Sprachmodus und vielen Erweiterungen will, ist bei ChatGPT gut aufgehoben.

Wo Claude vorn liegt

Wo ChatGPT vorn liegt

Worin sie sich ähneln

Beide sind exzellente Sprachmodelle, beide verstehen Bilder und Dokumente, beide programmieren stark, beide gibt es als App, Web und Schnittstelle, beide mit kostenlosem Einstieg und kostenpflichtigen Abos. Und – wichtig – beide können selbstbewusst falschliegen. Die Grundregeln für gute Ergebnisse sind bei beiden identisch (siehe die Prompt-Formel).

Welche passt zu dir? Eine einfache Faustregel

Egal welches Tool – die Prompts bleiben gleich

Die Qualität deiner Ergebnisse hängt weniger vom Tool ab als von deiner Anweisung. „Die 50 Prompts" funktioniert in Claude wie in ChatGPT.

Die 50 Prompts ansehen →

Fazit

Claude gegen ChatGPT ist kein Duell mit einem Sieger, sondern eine Frage des Einsatzzwecks: Claude für Sprache, lange Dokumente und einen sorgfältigen Ton; ChatGPT für Vielseitigkeit und Funktionsfülle. Am souveränsten ist, wer beide kennt und je nach Aufgabe wählt. Wenn du tiefer wissen willst, was Claude ausmacht, lies Was ist Claude?.